Unsere Position zur möglichen Verschmelzung RITZ mit WFB

Frank Heimpel-Labitzke

Kreistagssitzung 14. Oktober 2026

TOP Interfraktioneller Prüfantrag auf Verschmelzung des Regionalen Innovations- und Technologietransfer-Zentrums (RITZ) mit der Wirtschaftsförderung Bodenseekreis (WFB)

Wir hal­ten STIP für eine sehr gute Chance, unse­re Region zukunfts­fä­hig auf­zu­stel­len. Das T in dem Akronym  STIP steht dabei für uns v.a. für Transformation: Wir brau­chen neue Ideen und gemein­sa­me Lösungen, weil die bis­he­ri­gen Antworten für die anste­hen­den Herausforderungen nicht mehr ausreichen. 

STIP schafft dafür einen Rahmen: Wissen und Erfahrungen aus der Region zusam­men­brin­gen, Doppelstrukturen und unnö­ti­ge Konkurrenz abbau­en und gemein­sam mehr errei­chen. Indem Unternehmen, Wissenschaft und öffent­li­che Institutionen ihre Kompetenzen bün­deln, stär­ken wir die Innovationskraft, bele­ben die regio­na­le Wirtschaft und för­dern ihren Aufschwung. Zugleich kön­nen wir durch die gemein­sa­me Nutzung von Wissen, Infrastruktur und Angeboten auch Ressourcen einsparen.

Dass das RITZ dabei als Gastgeber und Knotenpunkt fun­giert, passt aus unse­rer Sicht sehr gut zu sei­nem Innovationsauftrag. Für die in der Zukunftskommission ange­sto­ße­ne Zusammenführung von Wirtschafts- und Innovationsförderung kommt mit STIP damit eine pas­sen­de Struktur zur rich­ti­gen Zeit.

Dabei ist uns die mit­tel­fris­ti­ge Perspektive wich­tig: Unser Ziel ist, die Wirtschaftsförderung mit ihren Aufgaben und Kompetenzen in die gemein­sa­me Struktur am RITZ zu inte­grie­ren, sodass die WFB orga­ni­sa­to­risch dar­in auf­ge­hen kann. Ihre Erfahrung und ihre gewach­se­nen Kontakte zu den Unternehmen sind dafür ein wesent­li­cher Beitrag. So kön­nen wir die Stärken bei­der Einrichtungen ver­bin­den und gemein­sam die Zukunft der Region gestalten.

Silvia Queri (Fraktionssprecherin)

Pub-Quiz zur langen Nacht der …
Kreistagsentscheid zu den Lini…