(21.10.2026, hs) Drei Vereine dürfen sich nach dem Gemeinderatsbeschluss über städtische Investitionszuschüsse über insgesamt rund 50.000 € freuen.
Anschließend gab der Bauhof seinen Bericht über seine vielfältigen Aufgaben in der Stadt ab und erntete aus dem Rat dafür Dank und Lob.
Der anschließende Jahresbericht des Stadtmarketing führte zu einer längeren Diskussion. Aus dem Rat wurde der Wunsch geäußert, praxisorientierter zu agieren und sich nicht zu sehr von theoretischen Strategien und Strukturen leiten zu lassen. Insbesondere das Leerstandsmanagement im Hinblick auf die Entwicklungen in der Montfortstraße wurde hier in den Fokus gerückt. So wiesen auch wir darauf hin, dass sich die Straße in einer Abwärtsspirale befinde, es gebe Leerstände, Schaufenster seien unattraktiv zugeklebt und im Erdgeschoss ließen sich immer mehr Dienstleister mit wenig Kundenfrequenz nieder. Hier müsse dringend aktiv gegengesteuert werden.
Dem Wunsch der Nachbargemeinde Neukirch, im Bereich des Standesamtes Vertretungsaufgaben zu übernehmen, kommt die Stadt Tettnang mit einer entsprechenden Vereinbarung nach.
Der Jahresabschluss 2025 wurde, nachdem er bereits im Verwaltungsausschuss diskutiert und ein einstimmiger Empfehlungsbeschluss gefasst wurde, im Gemeinderat durchgewunken, auch wenn er seit vielen Jahren erstmals schlechter ausgefallen ist, als geplant, das Defizit war höher als veranschlagt.
Bei der Entsendung von Vertreter:innen der Stadt in die Gesellschafterversammlung des Regionalwerks Bodensee ergibt sich auf Antrag der CDU-Fraktion eine kleine Änderung. Stadtrat Fritz Tauscher, bisher ordentliches Mitglied, tauscht den Platz mit seinem bisherigen Stellvertreter, Daniel Funke.
Während der Jahresabschluss 2025 mit einem höheren Defizit abschloss als geplant, ergab der Controllingbericht zum Ende des dritten Quartals 2026, dass das Gewerbesteueraufkommen über dem Planansatz liegt. So besteht die Hoffnung, dass das Haushaltsjahr zumindest entsprechend dem Planansatz abgeschlossen werden kann.
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- Stadtratsfraktion Tettnang: © Hans Schöpf