Sitzung vom 30.09.2026
(30.09.2026, an) Heute waren unter den öffentlichen Themen im Wesentlichen drei Themen spannend, siehe Textmenge:
Es gab keine Informationen der Bürgermeisterin, keine Bekanntgabe gefasster Beschlüsse.
TOP 3, 4 und 5 waren einstimmig vorberaten.
TOP 3:
Der neuen Heizungsanlage in Obereisenbach wurde zugestimmt.
TOP 4:
Dem Satzungsbeschluss zum Bebauungsplan in Bechlingen Nord wurde einstimmig zugestimmt.
TOP 5:
Der neuen Entgeltordnung für die Tettnanger Hallen wurde einstimmig zugestimmt.
TOP 6: Breitbandausbau
Der Breitbandausbau der dunkelgrauen Flecken, also des gesamten noch fehlenden Stadtgebietes, steht nun an. Die Förderung von 50% der Baukosten vom Bund und von weiteren 40% vom Land sind nun, nach mehrfacher Ablehnung, zugesagt. Von insgesamt 15 111 000€ bezahlt TT nur 10%. Angeschlossen werden alle Gebäude, also Wohnhäuser und Unternehmen, die bis 2026 bestehen. Damit wird TT eine der ersten Gemeinden in Baden-Württemberg sein, die den Breitbandausbau so flächendeckend durchgeführt hat.
Im Mai 2027 soll Spatenstich sein, die Umsetzung spätestens 2030 fertig sein. Die betroffenen Gebäudebesitzerinnen und ‑besitzer werden sowohl von der Stadt als auch von dem Telekommunikationsunternehmen kontaktiert werden.
TOP 7: Thema Regelungsbefreiungsgesetz:
Das ist ein neues Modell des Landes BaWü, es soll insbesondere Bürokratie abbauen. Kommunen können Anträge ans Land stellen, um von geltenden Regelungen abweichen zu können. Ganz konkretes Bsp., das von TT schon beantragt wurde: Anzahl an Toiletten in Kitas, die vom Landratsamt vorgeschlagen wird, kann im Einzelfall unterschritten werden.
Zur Zeit sammeln die städtischen Mitarbeitenden Regeln, die sie für unsinnig erachten, die Anträge dazu werden nach und nach gestellt. Aktuell wird TT nun die ersten 15 Anträge stellen.
Bei Themen, die den GR betreffen, muss der GR der Antragstellung zustimmen. Die Verwaltung wird den GR aber auch über alle anderen Themen abstimmen lassen; die Ergebnisse der Entscheidungen werden dem GR mitgeteilt werden.
Info: Wenn die Anträge nach drei Monaten vom Ministerium nicht beantwortet werden, gelten sie als bewilligt. Eine Ablehnung kann nur ausgesprochen werden, wenn Gefahr droht, gegen höherrangiges Recht verstoßen würde, Rechte Dritter beeinträchtigt würden.
Leider werden die Anträge anderer Kommunen nur im Amtsblatt des Landes, dem GABI, veröffentlicht.
TOP 8, TOP 9:
Den Jahresabschlüssen Eigenbetrieb Wohnungsbau und Städtisches Wasserwerk wird zugestimmt.
TOP 10: Antrag Radstreifen in der Schäferhofstraße unserer Fraktion
Die Fraktion der Grünen hat beantragt, dass da, wo man bei der Ausfahrt aus dem Kreisel in die Schäferhofstraße einfährt, ein weiterführender Radstreifen auf der Straße eingezeichnet wird. Die IniRad hat der Verwaltung das schon seit Winter 2025/2026 vorgeschlagen. Aktuell parken auf der Straße kurz hinter der Ausleitung immer wieder Autos. Sollte der Schulbetrieb im StadTTforum nächstes Schuljahr beginnen, könnte sich die Mischung aus radelnden SchülerInnen und gleichzeitig dort parkenden Autos und den zusätzlich zu erwartenden Elterntaxis gerade für die Kinder nachteilig auswirken. Uns wäre es wichtig, dass die Radelnden auch in der Fortsetzung des Kreisels sicher zur Schule fahren können.
Den Antrag nimmt die Verwaltung zur Prüfung mit. Die CDU kann dem Antrag so schonmal nicht zustimmen, sie wollen keinen Schnellschuss machen und erst das Mobilitätskonzept abwarten.
Anfragen bei der Bürgersprechstunde:
Geht jemand gegen die unkontrolliert und gefährlich herumfahrenden Scooter vor? Antwort: Die Polizei kontrolliert verstärkt.
Und dann ging es nicht-öffentlich weiter.
Soweit von uns vieren, Grüße von Hans, Peter, Andrea und Anja
Bildquellen
- Stadtratsfraktion Tettnang: © Hans Schöpf