Landwirtschaft und Naturschutz – wie geht das zusammen?

Wenn eines sicher ist, dann die Tatsache, dass die Anbauflächen für unse­re Ernährung nicht nur regio­nal, son­dern auch glo­bal begrenzt sind. Doch sind zugleich Natur- und Artenschutz wich­ti­ge Faktoren für den Erhalt des Lebensraums.

In einer Abendveranstaltung tra­fen Dr. Andre Baumann, Mitglied des Landtags aus dem Wahlkreis Schwetzingen, als Biologe und Experte für Natur- und Artenschutz und Martin Hahn, Mitglied des Landtags aus dem Bodenseekreis und Sprecher für Agrarpolitik der Landtagsfraktion der Grünen in Friedrichshafen auf­ein­an­der. Dazu ein­ge­la­den hat­te der Ortsverband Friedrichshafen.

Interessierte aus Landwirtschaft und Umweltverbänden nutz­ten die Gelegenheit, nicht nur dem infor­ma­ti­ven Impulsvortrag Andre Baumanns zu fol­gen. Seine Ausführungen streif­ten dabei die his­to­ri­sche Bedeutung der Kulturlandschaft bis hin zu gera­de ver­ab­schie­de­ten Biberverordnung des Landes Baden-Württemberg. Martin Hahn unter­strich in sei­nem Beitrag die Vielfalt der land­wirt­schaft­li­chen Betriebe am Bodensee und die sich dar­aus erge­ben­den Herausforderungen: Es gilt eine gesun­de Ernährungsgrundlage zu schaf­fen und gleich­zei­tig eine Landschaft zu pfle­gen, die auch für den Tourismus noch attrak­tiv bleibt.

In der anschlie­ßen­den offe­nen Gesprächsrunde wur­de deut­lich, wie die ver­schie­de­nen Interessen Konfliktpotenziale bie­ten. Denn Landwirte müs­sen auch betriebs­wirt­schaft­lich den­ken und die vor­han­de­ne Anbaufläche opti­mal nut­zen. Doch zeig­te sich, dass die Lösungsansätze des Landes Baden-Württemberg mit einer die Interessen abwä­gen­den Lenkung Landwirtschaft mit Natur- und Artenschutz in Einklang zu brin­gen ver­sucht. Zwar wird dies – gera­de auf die viel dis­ku­tier­te Biberpopulation bezo­gen – in der Umsetzung nicht ein­fach sein. Was es braucht, sind prak­ti­ka­ble Ansätze, die nicht nur kurz­fris­ti­ge Erfolge erzielen.

Am Ende des Abends zeig­ten sich die Teilnehmenden zuver­sicht­lich, dass der Austausch und das gegen­sei­ti­ge Zuhören und Ernstnehmen der ver­schie­de­nen Themengebiete wich­tig und ziel­füh­rend ist.

Wenn eines sicher ist, dann die Tatsache, dass die Anbauflächen für unse­re Ernährung nicht nur regio­nal, son­dern auch glo­bal begrenzt sind. Doch sind zugleich Natur- und Artenschutz wich­ti­ge Faktoren für den Erhalt des Lebensraums.

In einer Abendveranstaltung tra­fen Dr. Andre Baumann, Mitglied des Landtags aus dem Wahlkreis Schwetzingen, als Biologe und Experte für Natur- und Artenschutz und Martin Hahn, Mitglied des Landtags aus dem Bodenseekreis und Sprecher für Agrarpolitik der Landtagsfraktion der Grünen in Friedrichshafen auf­ein­an­der. Dazu ein­ge­la­den hat­te der Ortsverband Friedrichshafen.

Interessierte aus Landwirtschaft und Umweltverbänden nutz­ten die Gelegenheit, nicht nur dem infor­ma­ti­ven Impulsvortrag Andre Baumanns zu fol­gen. Seine Ausführungen streif­ten dabei die his­to­ri­sche Bedeutung der Kulturlandschaft bis hin zu gera­de ver­ab­schie­de­ten Biberverordnung des Landes Baden-Württemberg. Martin Hahn unter­strich in sei­nem Beitrag die Vielfalt der land­wirt­schaft­li­chen Betriebe am Bodensee und die sich dar­aus erge­ben­den Herausforderungen: Es gilt eine gesun­de Ernährungsgrundlage zu schaf­fen und gleich­zei­tig eine Landschaft zu pfle­gen, die auch für den Tourismus noch attrak­tiv bleibt.

In der anschlie­ßen­den offe­nen Gesprächsrunde wur­de deut­lich, wie die ver­schie­de­nen Interessen Konfliktpotenziale bie­ten. Denn Landwirte müs­sen auch betriebs­wirt­schaft­lich den­ken und die vor­han­de­ne Anbaufläche opti­mal nut­zen. Doch zeig­te sich, dass die Lösungsansätze des Landes Baden-Württemberg mit einer die Interessen abwä­gen­den Lenkung Landwirtschaft mit Natur- und Artenschutz in Einklang zu brin­gen ver­sucht. Zwar wird dies – gera­de auf die viel dis­ku­tier­te Biberpopulation bezo­gen – in der Umsetzung nicht ein­fach sein. Was es braucht, sind prak­ti­ka­ble Ansätze, die nicht nur kurz­fris­ti­ge Erfolge erzielen.

Am Ende des Abends zeig­ten sich die Teilnehmenden zuver­sicht­lich, dass der Austausch und das gegen­sei­ti­ge Zuhören und Ernstnehmen der ver­schie­de­nen Themengebiete wich­tig und ziel­füh­rend ist.