Biber, Bauen, Bildung: Martin Hahn im direkten Austausch mit Markdorfer Bürger*innen

Martin Hahn im Gespräch mit Bürger*innen im Café Harmony Markdorf

Am vergangenen Freitag verwandelte sich das Markdorfer Café Harmony in einen Ort lebendiger Demokratie. Unser Landtagskandidat Martin Hahn lud zum „Dialog bei Kaffee und Tee“ – und viele von euch kamen vorbei, um ihre Fragen, Sorgen und Ideen direkt mit ihm zu teilen.

In ent­spann­ter Atmosphäre wur­de schnell klar: Die Themen, die uns hier im Bodenseekreis bewe­gen, sind viel­fäl­tig. Von ganz loka­len Herausforderungen wie dem Wildtiermanagement bis hin zu gro­ßen euro­pa­po­li­ti­schen Weichenstellungen war alles dabei.

Ein neues Kapitel im Umgang mit dem Biber

Besonders inten­siv dis­ku­tier­ten die Teilnehmer*innen über die neue Biberverordnung, die Anfang Februar in Kraft getre­ten ist. Martin Hahn, der das Thema als Fachpolitiker eng beglei­tet hat, erläu­ter­te die Neuerungen: „Bei über 13.000 Tieren im Land brau­chen wir prag­ma­ti­sche Lösungen.“ Die Verordnung ermög­licht nun schnel­le­re Eingriffe, wenn Infrastruktur oder wirt­schaft­li­che Existenzen gefähr­det sind. Für Martin ist klar: Artenschutz funk­tio­niert nur mit Akzeptanz vor Ort.

Bezahlbares Wohnen durch kluge Anreize

Ein wei­te­res Kernthema war der Wohnungsbau. Wie schaf­fen wir neu­en Wohnraum und sanie­ren gleich­zei­tig den Bestand öko­lo­gisch sinn­voll? Martin beton­te, dass der Staat hier die rich­ti­gen Anreize set­zen muss: „Wir müs­sen die Abschreibungsmöglichkeiten erhö­hen, damit Investitionen in Wohnraum wie­der attrak­tiv wer­den.“ Ziel sei es, Kosten und Nutzen bei Sanierungen in eine gesun­de Balance zu brin­gen, um das Bauen nicht unbe­zahl­bar zu machen.

Bildung: Qualität vor pauschaler Gebührenfreiheit

Auf die Frage nach kos­ten­frei­en Kita-Plätzen bezog Martin eine kla­re, grü­ne Position: Statt eines pau­schal kos­ten­frei­en 3. Kita-Jahres setzt er auf die geziel­te Stärkung der Qualität. Das bedeutet:

  • Mehr päd­ago­gi­sche Ressourcen.
  • Gezielte Sprachförderung.
  • Bessere Ausstattung der Einrichtungen.

„Die Qualität der früh­kind­li­chen Bildung muss an ers­ter Stelle ste­hen“, so Martin im Gespräch.

Von Palantir bis EU-Agrarhaushalt

Auch die Digitalisierung im Sicherheitsbereich und die Landwirtschaft kamen nicht zu kurz. Martin sprach sich dafür aus, Softwarelösungen wie Palantir nur so lan­ge ein­zu­set­zen, bis euro­päi­sche Alternativen bereit­ste­hen. In der Agrarpolitik liegt sein Fokus auf einem fai­ren EU-Budget, das unse­re regio­na­len Landwirte stärkt und den öko­lo­gi­schen Wandel unterstützt.

Wie geht es weiter?

Martin Hahn hat vie­le Impulse aus Markdorf mit in den Landtag genom­men. Wir bedan­ken uns bei allen, die dabei waren und den Nachmittag so leben­dig gemacht haben!

Du konn­test nicht dabei sein? Kein Problem! Wir blei­ben im Dialog. Schau regel­mä­ßig auf unse­rer Website vor­bei oder besu­che uns bei einem unse­rer nächs­ten Stammtische.

Bildquellen

  • Markdorf_Buergerdialog_Martin-Hahn_Foto-Privat_2026_02_20_web: Patricia Andriessens