Klima schützen – aber wie?

Klima schützen mit umweltfreundlicher Technik

Viele Menschen, viel­leicht auch Sie, möch­ten ger­ne etwas für unser Klima tun, indem sie umwelt­freund­li­che Techniken nut­zen wol­len. Außer von Internet, Medienberichten und Werbung möch­te man aber auch ger­ne Informationen direkt von Anwendern die­ser Technik bekom­men, so z.B. zu den Kosten, der Funktionsweise und eige­nen Erfahrungen.

Um Ihnen dies vor Ort in Immenstaad zu ermög­li­chen, möch­ten wir eine Datenbank auf­bau­en, in die Mitbürger auf­ge­nom­men wer­den, die eine der unten ange­führ­ten Techniken selbst anwen­den und bereit sind, inter­es­sier­ten Mitbürgern vor Ort Auskunft zu geben über ihre Erfahrungen. Diese Datenbank wird aber im Sinne des Datenschutzes nicht ver­öf­fent­licht, son­dern dient uns nur dazu, bei Nachfrage von Interessierten einen Kontakt zu einem oder meh­re­ren Anwendern her­zu­stel­len.  Sollten Sie also selbst Nutzer einer die­ser Techniken sein und zu ihrer Verbreitung bei­tra­gen wol­len, wäre es schön, wenn Sie sich in unse­re Datenbank auf­neh­men lassen:

Bereich Wärme: Sonnenkollektoren, Heizung mit -Energie, Wärmepumpe, Blockheizkraftwerk; Wärmepuffer…

Bereich Hausbau: Holzhaus, Passivhaus, Energieplus-Haus, Isolierung mit Naturstoffen…

Bereich Fortbewegung: Carsharing, Elektroautos, -Autos, Gasautos…

Bereich Elektrizität: Solarzellen, Blockheizkraftwerk…

Bereich Wasser: Regenwasser-Nutzung mit Zisterne und Hauswasserwerk

Bereich Licht: Besondere Nutzung von LEDs

Haben wir etwas ver­ges­sen? Sie dür­fen ger­ne ergän­zen! Bisher haben wir Rückmeldungen zu den schwarz gedruck­ten Bereichen.

> Wer ist Anwender der grau mar­kier­ten Techniken und möch­te ger­ne Interessierten hel­fen? Bitte melden!

> Sollten Sie selbst an einer sol­chen Anlage inter­es­siert sein, stel­len wir eben­falls ger­ne den Kontakt zu Anwendern die­ser Technik her, um Fragen zu stel­len, die sie ger­ne los­wer­den möchten.

In bei­den Fällen sen­den Sie bit­te eine E‑Mail an info@gruene-immenstaad.de mit fol­gen­den Inhalten: Name, Adresse, Telefon und der Art ihrer vorhandenen/geplanten Anlage. Wir stel­len dann ger­ne den Kontakt zu Interessenten/Anwendern her. 

Vielen Dank für Ihre Bereitschaft, der zu dienen! 

Der Ortsverband von BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN Immenstaad 

Das Vorstandsteam Ulrike Seitz, Joachim Behnke und Martin Gomeringer

Klima schützen: Rad benützen!

Zum Einkaufen: Haben Sie sich schon mal die Zeit genom­men, den Verkehr in der Bachstraße oder der Seestraße zu beob­ach­ten? Wie oft fährt jemand mit dem Auto zu einem der Geschäfte und kommt mit einer Tüte Brötchen oder einer Zeitung wie­der her­aus, um dann wie­der nach Hause zu fah­ren! So wer­den oft 2 oder 3 Tonnen Auto in Bewegung gesetzt, um nicht ein­mal 500 Gramm Einkauf heim­zu­brin­gen! Würde man statt­des­sen inner­halb des Ortes und in der Umgebung das benüt­zen, hät­te man gleich­zei­tig etwas für sei­ne getan und könn­te sich oft einen Besuch des Fitnesscenters ersparen.

Auch für Ausflüge ist ein Fahrrad pri­ma geeig­net. Es macht doch viel mehr Spaß, unse­re schö­ne Bodenseelandschaft gemüt­lich mit dem Velo ken­nen­zu­ler­nen als mit dem Auto durch­zu­brau­sen. Oder: Probieren Sie doch ein­mal einen Urlaub mit dem Fahrrad! Es gibt eini­ge Reiseorganisationen, die mehr­tä­gi­ge Fahrradtouren im In- und Ausland anbie­ten. Da kön­nen Sie ent­we­der indi­vi­du­ell oder in einer Gruppe mit Führer/in z.B. an unse­ren schö­nen Flüssen ent­lang­ra­deln. Ihr Reisegepäck wird jeweils von zu Hotel trans­por­tiert, und Sie kön­nen ent­spannt die Landschaft genie­ßen. Googeln Sie doch ein­fach mal nach dem Stichwort „Fahrradurlaub“ und las­sen sich von den vie­len Angeboten inspi­rie­ren! Wenn dann noch die Anreise per Bahn statt­fin­det, sind Sie total kli­ma­freund­lich unter­wegs. Den Schwierigkeitsgrad einer sol­chen Reise kön­nen Sie je nach Kondition selbst aus­wäh­len und bei Bedarf auch von der Organisation ein Fahrrad mie­ten, je nach Anspruch auch ein Pedelec. Mit so einem Aktiv-Urlaub tun Sie garan­tiert Ihrer Gesundheit und der Umwelt einen gro­ßen Gefallen!

So schön kann ein Radurlaub sein!

Klima schützen: Tempolimit freiwillig!

Haben Sie es bei Autobahnfahrten in benach­bar­ten Ländern auch bemerkt: Es geht dort viel ent­spann­ter zu als bei uns! Kaum Raser, die stän­dig über­ho­len wol­len, weni­ger Drängler, weni­ger Staus durch gleich­mä­ßi­ge­res Tempo und damit auch weni­ger Unfälle mit gerin­ge­ren Schäden.

Wenn end­lich ein Tempolimit poli­tisch beschlos­sen wür­de, wären jedoch die momen­tan ange­bo­te­nen Fahrzeuge mit super­star­ken Motoren unsin­nig, und die Autohersteller könn­ten sich inten­si­ver mit ener­gie­spa­ren­den Motoren und alter­na­ti­ven Antrieben befas­sen. Bis dahin kann es aller­dings dank der mäch­ti­gen Autolobby in Deutschland noch dauern.

Aber: Was spricht dage­gen, für sich per­sön­lich ein Tempolimit ein­zu­füh­ren? Das hät­te vie­le Vorteile:

  • Stellen Sie Ihren Tempostat auf 130 km/h ein, und sie kön­nen ganz gelas­sen und ner­ven­scho­nend auf der rech­ten Spur mitschwimmen.
  • Wenn Sie eine Verbrauchsanzeige haben, sehen Sie, dass der Benzinverbrauch bei jedem Beschleunigungsvorgang in die Höhe schnellt. Beim sicher bald dar­auf not­wen­di­gen Bremsvorgang wird eine unge­heu­re Menge Energie wie­der ver­nich­tet. Gleichmäßig Tempo 130 spart also eini­ges an Treibstoff und damit auch an -Ausstoß.
  • Ihr Risiko, einen Unfall zu ver­ur­sa­chen, wird deut­lich geringer.
  • Bei hoher Geschwindigkeit nimmt der Luftwiderstand über­pro­por­tio­nal zu: dop­pel­tes Tempo > vier­fa­cher Luftwiderstand > höhe­rer Energieverbrauch!
  • Wenn Sie Ihr Auto voll aus­fah­ren, kom­men Sie viel­leicht etwas frü­her am Ziel an, aber lohnt sich dafür der Nervenstress, den Sie sich und ande­ren Verkehrsteilnehmern bereiten?

Also: Probieren Sie es doch ein­fach mal bei der nächs­ten Autobahnfahrt aus: Aus Überzeugung Tempolimit 130 einhalten!

Klima schützen – Fahrgemeinschaften bilden!

 Jeden Morgen fah­ren vie­le ArbeitnehmerInnen mit ihrem PKW zur Arbeit und am Abend wie­der zurück. Dabei sit­zen sie meis­tens allein im Auto, obwohl oft aus ihrem Ort auch ande­re KollegInnen das­sel­be Ziel haben. Haben Sie schon ein­mal über­legt, ob Sie sich mit die­sen zu Fahrgemeinschaften zusam­men­schlie­ßen könnten?

Das hät­te eini­ge Vorteile:

  • Sie schüt­zen das Klima durch weni­ger CO2-Ausstoß.
  • Sie kön­nen sich beim Fahren z.B. wochen­wei­se abwechseln.
  • Es gibt weni­ger Verkehr und damit weni­ger Staus auf den Zufahrtsstraßen.
  • Weniger Parkflächen bei den Arbeitgebern und damit weni­ger Landschaftsverbrauch.
  • Sie haben gerin­ge­re Fahrtkosten durch gemein­sa­me Nutzung des Autos.
  • Und auch: Sie haben Unterhaltung wäh­rend der Fahrten zur Arbeit.

Vielleicht könn­ten auch Arbeitgeber in grö­ße­ren Firmen eine App ent­wi­ckeln (las­sen), mit der sich Mitarbeiter zu sol­chen Fahrgemeinschaften ver­ab­re­den kön­nen? Oder sie könn­ten sich über­le­gen, ihren Mitarbeitern wie­der Werksbusse anzu­bie­ten für bestimm­te Hauptstrecken?

Übrigens: Im Internet fin­den Sie Mitfahrgelegenheiten unter https://www.fahrgemeinschaft.de/ und https://www.twogo.com/de

Mehr Infos: https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/mobilitaet/fahrgemeinschaften#textpart-.

Vielen Dank für Ihre Bemühungen zuguns­ten des Klimas!

spoegw.wordpress.com

Klima schützen: Auto teilen!

Autofahren ist schlecht für die Umwelt. Das ist aller­dings nur die hal­be Wahrheit. Schon ein Auto zu besit­zen ist schlecht für die Umwelt:

  • Auch ein Auto, dass nicht gefah­ren wird, brauch­te für die Herstellung fast genau­so­viel Energie, wie es in sei­nem gan­zen „Leben” ver­fah­ren wird.
  • Auch ein Auto, das nicht gefah­ren wird, braucht einen : ent­we­der in einem eige­nen Raum, im Garten oder auf öffent­li­chen Flächen.
  • Und auch ein Auto, das nicht gefah­ren wird, altert.

Wenn sich vie­le Leute ein Auto teilen,

  • wer­den vie­le Ressourcen (Material und Energie) für die Herstellung gespart,
  • wird Parkraum wie­der zu Lebensraum,
  • wird Energie gespart, weil das Auto moder­ner ist und man bei einem grö­ße­ren Angebot das pas­sen­de Modell aus­su­chen kann (Kleinwagen, Kombi…).

Natürlich ermög­licht CarSharing eben auch Menschen, die sich kein eige­nes Auto leis­ten wollen/können, Auto zu fah­ren. Unter ca. 10.000 km pro Jahr ist CarSharing güns­ti­ger als ein eige­nes Auto. Dadurch wird der Verkehr in der Summe aber nicht mehr, son­dern weni­ger. Denn CarSharer sind bewuss­ter mobil. Es wird nicht mehr für jeden noch so klei­nen Weg aus Gewohnheit und ver­meint­li­chem Zeitmangel das Auto genom­men. Außerdem kann es in vie­len Familien einen Zweitwagen ersetzen.

Auch in Immenstaad gibt es ein CarSharing-Angebot: einen groß­zü­gi­gen Fünfsitzer nörd­lich des Marktplatzes. Im Moment sind wir noch weit davon ent­fernt, an ein zwei­tes, klei­ne­res Auto zu den­ken – Ihr Beitritt könn­te nicht nur unse­re Umwelt, Ihren Geldbeutel und Ihre Garage ent­las­ten son­dern auch die­se Möglichkeit näher­rü­cken las­sen. Alle Infos über Tarif, wei­te­re Fahrzeuge in der Umgebung und den Beitritt: https://bodenseemobil.de/

Für wei­te­re Infos zum CarSharing in Immenstaad wen­den Sie sich an Charlotte Hepp, Telefon 07545 941383.

Klimaschutz: Wie gut bin ich dabei?

Klimaschutz ver­langt nicht nur akti­ves Mitwirken aller Regierungen der Welt durch Erlass ent­spre­chen­der Gesetze zur Einsparung von CO2, son­dern akti­ve Beteilung jedes ein­zel­nen Weltenbürgers.

Wenn Sie wis­sen wol­len, wie gut Sie dabei sind, kön­nen Sie mit ein paar Fragen zu , Mobilität und Ernährung ihren „öko­lo­gi­schen Fußabdruck“ bestim­men und dabei auch fest­stel­len, wo sich eine Änderung des Verhaltens am meis­ten lohnt.

Machen Sie doch ein­fach mal den Test im Internet auf die­ser Seite: http://www.fussabdrucksrechner.at/de/calculation/personal. Ihre per­sön­li­che CO2- Bilanz kön­nen Sie auch hier ermit­teln: https://klimaohnegrenzen.de/kompensieren. So sehen Sie, wo es sich am ehes­ten lohnt, durch Verhaltensänderungen zum Klimaschutz wirk­sam bei­zu­tra­gen! Weitere Infos fin­den Sie hier: https://www.wwf.de/living-planet-report/

Klima schützen – Ökostrom nutzen!

Haben Sie schon mal mit dem Gedanken gespielt, Ökostrom zu nut­zen? Er macht den Backofen gleich warm, die Lampen gleich hell wie kon­ven­tio­nel­ler Strom, wird aber kli­ma­neu­tral erzeugt aus Wasserkraft, Biogas, Solar- oder Windkraftanlagen.… So wird der hohe CO2- Ausstoß von Verbrennungs-kraft­wer­ken ver­mie­den und damit ein wich­ti­ger Beitrag gegen die Klimakatastrophe geleis­tet. Dabei muss Ökostrom nicht teu­rer sein als Ihr bis­he­ri­ger Strom. Eine Übersicht über die Anbieter von Ökostrom fin­den Sie hier: http://www.oekostrom-vergleich.com/oekostrom-vergleich.

Eine wei­te­re Quelle für Infos zum Ökostrom:

https://www.oekotest.de/bauen-wohnen/Oekostromanbieter-Wie-man-gute-erkennt-_600763_1.html und

http://www.strom-wechseln.net/

https://www.oekostrom-anbieter.info/

Wenn Sie einen güns­ti­gen Anbieter gefun­den haben, erle­digt die­ser ganz ein­fach die Umstellungsformalitäten. Zusätzlich bie­ten die meis­ten Firmen im ers­ten Jahr einen Neukundenbonus an. Wir dan­ken Ihnen für Ihre Bereitschaft, der Umwelt zulie­be zu handeln!

Klimaschonend handeln!

Verkehr reduzieren: Ganz einfach!

Wir alle haben die Nase voll vom hef­ti­gen Verkehr auf der B31.

Dabei kann jeder von uns mit ein paar ein­fa­chen Maßnahmen dazu bei­tra­gen, dass er weni­ger wird:

• Wieso Obst und Gemüse im Supermarkt oder beim Discounter kau­fen, das es bei uns ab Hof direkt beim Erzeuger gibt? Wenn jede/r Immenstaader pro Woche 1/2 kg Obst weni­ger im Supermarkt kauft, sind das schon ca. 3 500 kg = 3,5 t weni­ger, die per LKW trans­por­tiert wer­den müs­sen. Pro Jahr ergibt das ca. 140 t in 40 Wochen, in denen z.B. Äpfel ange­bo­ten wer­den. Gleichzeitig ver­hel­fen Sie auch unse­ren Landwirten zu einem bes­se­ren Erlös für ihre , denn bei den Großhändlern bekom­men sie viel weni­ger und auch spä­ter bezahlt.

• Shoppen Sie wirk­lich nur online, wenn es die gewünsch­ten Produkte nicht in erreich­ba­rer Nähe zu kau­fen gibt? Verzichten Sie dabei auch auf unnö­ti­ge Rücksendungen? So spa­ren Sie die ent­spre­chen­den Warentransporte und eine Menge Verpackungsmaterial ein. Gleichzeitig geben Sie den loka­len Händlern die Chance für ein ordent­li­ches Warenangebot. Viele Geschäfte müs­sen schlie­ßen, weil unnö­tig viel im Internet gekauft wird, und wir stöh­nen dann über die toten Geschäftsstraßen!

• Ist wirk­lich jeder Einkaufswunsch so drin­gend, dass Sie sich gleich ins Auto set­zen müs­sen, um ihn in der Stadt zu befrie­di­gen? Oft las­sen sich meh­re­re Aufgaben zusam­men erle­di­gen, wenn auch viel­leicht eine Woche spä­ter. Oder schau­en Sie doch erst mal, was der loka­le Handel anbie­tet. Mit etwas Glück ist da auch Ihr Wunsch zu erfüllen…