Biber, Bauen, Bildung: Martin Hahn im direkten Austausch mit Markdorfer Bürger*innen

Martin Hahn im Gespräch mit Bürger*innen im Café Harmony Markdorf
Patricia Andriessens

Am vergangenen Freitag verwandelte sich das Markdorfer Café Harmony in einen Ort lebendiger Demokratie. Unser Landtagskandidat Martin Hahn lud zum „Dialog bei Kaffee und Tee“ – und viele von euch kamen vorbei, um ihre Fragen, Sorgen und Ideen direkt mit ihm zu teilen.

In ent­spann­ter Atmosphäre wur­de schnell klar: Die Themen, die uns hier im Bodenseekreis bewe­gen, sind viel­fäl­tig. Von ganz loka­len Herausforderungen wie dem Wildtiermanagement bis hin zu gro­ßen euro­pa­po­li­ti­schen Weichenstellungen war alles dabei.

Ein neues Kapitel im Umgang mit dem Biber

Besonders inten­siv dis­ku­tier­ten die Teilnehmer*innen über die neue Biberverordnung, die Anfang Februar in Kraft getre­ten ist. Martin Hahn, der das Thema als Fachpolitiker eng beglei­tet hat, erläu­ter­te die Neuerungen: „Bei über 13.000 Tieren im Land brau­chen wir prag­ma­ti­sche Lösungen.“ Die Verordnung ermög­licht nun schnel­le­re Eingriffe, wenn Infrastruktur oder wirt­schaft­li­che Existenzen gefähr­det sind. Für Martin ist klar: Artenschutz funk­tio­niert nur mit Akzeptanz vor Ort.

Bezahlbares Wohnen durch kluge Anreize

Ein wei­te­res Kernthema war der Wohnungsbau. Wie schaf­fen wir neu­en Wohnraum und sanie­ren gleich­zei­tig den Bestand öko­lo­gisch sinn­voll? Martin beton­te, dass der Staat hier die rich­ti­gen Anreize set­zen muss: „Wir müs­sen die Abschreibungsmöglichkeiten erhö­hen, damit Investitionen in Wohnraum wie­der attrak­tiv wer­den.“ Ziel sei es, Kosten und Nutzen bei Sanierungen in eine gesun­de Balance zu brin­gen, um das Bauen nicht unbe­zahl­bar zu machen.

Bildung: Qualität vor pauschaler Gebührenfreiheit

Auf die Frage nach kos­ten­frei­en Kita-Plätzen bezog Martin eine kla­re, grü­ne Position: Statt eines pau­schal kos­ten­frei­en 3. Kita-Jahres setzt er auf die geziel­te Stärkung der Qualität. Das bedeutet:

  • Mehr päd­ago­gi­sche Ressourcen.
  • Gezielte Sprachförderung.
  • Bessere Ausstattung der Einrichtungen.

„Die Qualität der früh­kind­li­chen Bildung muss an ers­ter Stelle ste­hen“, so Martin im Gespräch.

Von Palantir bis EU-Agrarhaushalt

Auch die Digitalisierung im Sicherheitsbereich und die Landwirtschaft kamen nicht zu kurz. Martin sprach sich dafür aus, Softwarelösungen wie Palantir nur so lan­ge ein­zu­set­zen, bis euro­päi­sche Alternativen bereit­ste­hen. In der Agrarpolitik liegt sein Fokus auf einem fai­ren EU-Budget, das unse­re regio­na­len Landwirte stärkt und den öko­lo­gi­schen Wandel unterstützt.

Wie geht es weiter?

Martin Hahn hat vie­le Impulse aus Markdorf mit in den Landtag genom­men. Wir bedan­ken uns bei allen, die dabei waren und den Nachmittag so leben­dig gemacht haben!

Du konn­test nicht dabei sein? Kein Problem! Wir blei­ben im Dialog. Schau regel­mä­ßig auf unse­rer Website vor­bei oder besu­che uns bei einem unse­rer nächs­ten Stammtische.